Galeria Insolvenz 2026: Diese 33 Filialen stehen auf der Prüfliste – welche Städte sind betroffen?

Nach dem Insolvenzantrag von Galeria am 2. Oktober 2026 ist die Zukunft der 83 Warenhäuser in Deutschland erneut ungewiss. Bereits am 22. Juli hatte Galeria 33 Standorte zur wirtschaftlichen Überprüfung benannt. Betroffen waren unter anderem Filialen in Berlin, Hamburg, Köln, München, Freiburg, Mannheim, Mainz und Magdeburg. Am 18. Oktober 2026 ist weiterhin offen, welche Warenhäuser tatsächlich geschlossen werden. Die folgende Übersicht dokumentiert alle 33 damals genannten Standorte nach Bundesländern und Städten.

Die vierte Insolvenz innerhalb von sechs Jahren betrifft nicht nur das Unternehmen. Für zahlreiche deutsche Innenstädte stellt sich erneut die Frage, welche Rolle große Warenhäuser künftig spielen können.

Galeria Filialschließungen 2026: Alle 33 überprüften Standorte nach Bundesländern

Die folgende Liste basiert auf den am 22. Juli 2026 veröffentlichten Standortangaben. Sie bezeichnet Warenhäuser, deren wirtschaftliche Zukunft damals überprüft werden sollte.

Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Liste beschlossener Filialschließungen.

Baden-Württemberg: Galeria in Freiburg, Heilbronn, Mannheim, Offenburg und Singen

In Baden-Württemberg wurden fünf Warenhäuser zur Überprüfung vorgesehen:

Freiburg im Breisgau: Galeria am Europaplatz

Heilbronn: Galeria Heilbronn

Mannheim: Galeria Mannheim

Offenburg: Galeria Offenburg

Singen am Hohentwiel: Galeria Singen

Die genannten Häuser gehörten bereits im Juli zur bundesweiten Standortprüfung. Eine endgültige Schließungsentscheidung ergibt sich daraus nicht.

Bayern: Galeria in München, Würzburg, Aschaffenburg, Bayreuth und Memmingen

In Bayern wurden fünf Standorte genannt:

München: Galeria am Rotkreuzplatz

Würzburg: Galeria Würzburg

Aschaffenburg: Galeria Aschaffenburg

Bayreuth: Galeria Bayreuth

Memmingen: Galeria Memmingen

Auch hier standen die wirtschaftlichen Voraussetzungen der einzelnen Warenhäuser im Mittelpunkt.

Berlin: Vier Galeria-Filialen auf der Prüfliste

In Berlin betraf die Überprüfung vier Standorte:

Berlin-Mitte: Galeria Alexanderplatz

Berlin-Neukölln: Galeria Hermannplatz

Berlin-Charlottenburg: Galeria Kurfürstendamm

Berlin-Spandau: Galeria Spandau

Die Berliner Standorte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Lage, Gebäudestruktur und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Deshalb kann aus der gemeinsamen Aufnahme in die Prüfliste keine einheitliche Schließungsentscheidung abgeleitet werden.

Brandenburg: Galeria Potsdam

Potsdam: Galeria Potsdam

Der Standort in der brandenburgischen Landeshauptstadt gehörte ebenfalls zu den 33 überprüften Warenhäusern.

Hamburg: Galeria Eimsbüttel

Hamburg-Eimsbüttel: Galeria Eimsbüttel

Der Hamburger Standort wurde im Juli zur wirtschaftlichen Überprüfung vorgesehen.

Hessen: Galeria Bad Homburg und Limburg

In Hessen wurden zwei Standorte genannt:

Bad Homburg vor der Höhe: Galeria Bad Homburg

Limburg an der Lahn: Galeria Limburg

Mecklenburg-Vorpommern: Galeria Wismar

Wismar: Galeria Wismar

Auch das Warenhaus in der Hansestadt gehörte zur damaligen Prüfliste.

Niedersachsen: Galeria Braunschweig und Oldenburg

In Niedersachsen wurden zwei Warenhäuser genannt:

Braunschweig: Galeria Braunschweig

Oldenburg: Galeria Oldenburg

Nordrhein-Westfalen: Galeria in Köln, Münster, Euskirchen, Kleve und Mülheim

Nordrhein-Westfalen stellte mit acht Standorten die größte Gruppe der damaligen Prüfliste.

Köln-Innenstadt: Galeria Breite Straße

Köln-Innenstadt: Galeria Hohe Straße

Köln-Nippes: Galeria Nippes

Münster: Galeria Salzstraße

Euskirchen: Galeria Euskirchen

Kleve: Galeria Kleve

Mülheim an der Ruhr: Galeria Rhein-Ruhr-Zentrum

Die drei Kölner Standorte wurden einzeln erfasst. Insgesamt enthält die Liste für Nordrhein-Westfalen sieben Filialen.

Rheinland-Pfalz: Galeria in Mainz, Koblenz, Speyer und Bad Kreuznach

In Rheinland-Pfalz wurden vier Warenhäuser genannt:

Mainz: Galeria Mainz

Koblenz: Galeria Koblenz

Speyer: Galeria Speyer

Bad Kreuznach: Galeria Bad Kreuznach

Sachsen-Anhalt: Galeria Magdeburg

Magdeburg: Galeria Magdeburg

Damit umfasst die veröffentlichte Prüfliste insgesamt 33 Standorte in elf Bundesländern.

Welche Galeria-Filialen schließen nach der Insolvenz im Oktober 2026?

Eine abschließende Liste beschlossener Filialschließungen wurde bis zum 18. Oktober 2026 nicht veröffentlicht.

Der Unterschied zwischen den drei Informationsständen ist entscheidend:

33 Filialen auf der Prüfliste: Diese Standorte wurden bereits im Juli zur wirtschaftlichen Überprüfung vorgesehen.

83 bestehende Warenhäuser: Nach dem Insolvenzantrag im Oktober wird die Wirtschaftlichkeit des gesamten Filialnetzes untersucht.

Tatsächliche Schließungen: Welche Filialen dauerhaft aufgegeben werden, ist noch nicht abschließend bekannt.

Die Prüfliste vom Juli kann deshalb nicht als endgültige Schließungsliste für Oktober 2026 verwendet werden.

Galeria Insolvenz 2026: Was ist seit dem 2. Oktober passiert?

2. Oktober 2026: Galeria meldet beim Amtsgericht Düsseldorf erneut Insolvenz an.

Oktober 2026: Der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Kebekus untersucht die wirtschaftliche Situation.

13. Oktober 2026: Die Bewilligung von Insolvenzgeld für Beschäftigte wird bekannt.

16. Oktober 2026: Die offizielle Investorensuche beginnt.

18. Oktober 2026: Der Geschäftsbetrieb in den 83 Warenhäusern wird vorerst fortgesetzt. Welche Standorte geschlossen werden, bleibt offen.

Galeria Insolvenz: Warum sind die Filialen für deutsche Innenstädte wichtig?

Große Warenhäuser sind in vielen Städten zentrale Bestandteile des Einzelhandels.

Eine mögliche Schließung betrifft deshalb nicht nur den bisherigen Warenhausbetrieb. Sie kann auch Fragen zur künftigen Nutzung der Gebäude, zu benachbarten Geschäften und zur Entwicklung der Innenstadt auslösen.

Die Auswirkungen unterscheiden sich von Stadt zu Stadt.

In Berlin, Köln, München oder Hamburg stehen große Warenhäuser in einem anderen städtischen Umfeld als in Bad Kreuznach, Wismar, Limburg oder Memmingen.

Ob eine Immobilie nach einer möglichen Schließung weiterhin als Einzelhandelsstandort genutzt werden könnte, hängt von lokalen Voraussetzungen und Entscheidungen der Eigentümer ab.

Galeria Insolvenzgeld und Gutscheine: Was ist im Oktober 2026 bekannt?

Die Bundesagentur für Arbeit hat Insolvenzgeld für Beschäftigte bewilligt. Damit wurde eine wichtige Voraussetzung für die vorläufige Fortführung des Geschäftsbetriebs geschaffen.

Für Kunden bestehen teilweise Einschränkungen:

Die Warenhäuser bleiben zunächst geöffnet.

Galeria-Gutscheine werden nach dem veröffentlichten Stand vom 13. Oktober derzeit nicht angenommen.

Einzelne Verkaufsbereiche waren wegen ungeklärter Warenverhältnisse vorübergehend abgesperrt.

Die Warenversorgung soll durch weitere Finanzierungsvereinbarungen stabilisiert werden.

Die Bewilligung des Insolvenzgeldes ist keine Entscheidung über die dauerhafte Zukunft einzelner Filialen.

Welche Informationen zur Galeria-Insolvenz fehlen noch?

Am 18. Oktober 2026 sind insbesondere folgende Fragen offen:

Welche der 33 bereits im Juli überprüften Warenhäuser werden tatsächlich geschlossen?

Welche der übrigen 50 Standorte könnten von weiteren Maßnahmen betroffen sein?

Welche Investoren werden sich an einer Fortführung beteiligen?

Welche Miet- und Finanzierungslösungen können für einzelne Warenhäuser gefunden werden?

Wann werden verbindliche Entscheidungen zu den Standorten veröffentlicht?

Dokumentationsstand: 18. Oktober 2026. Die genannten Städte und Filialen stammen aus der veröffentlichten Standortprüfung vom 22. Juli 2026. Sie sind nicht mit bestätigten Schließungen gleichzusetzen.

Quellen zur Galeria Insolvenz und den 33 Standorten

Tagesschau: Galeria prüft Schließungen von 33 Filialen – vollständige Standortliste vom 22. Juli 2026

ver.di: Galeria 2026 – Insolvenzgeld bewilligt, Zukunft der Warenhäuser offen

Merkur: Galeria-Insolvenz – weitere Filialschließungen erwartet

WirtschaftsWoche: Insolvenzgeld-Ausgaben überschreiten Milliarden-Etat

Tagesschau: Galeria-Insolvenz – Folgen für Beschäftigte und Kunden

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